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06. Statusupdate / November 2016

Erfolgreicher Saisonauftakt

Seit nunmehr 2 Monaten ist unsere Lodge nun bereit Gäste aufzunehmen und wir sind glücklich, dass Sanbo das alles so hervorragend koordiniert hat. Es war schon sehr hart in der Bauzeit im Sommer während des Monsuns mit tagelangem Regen und Nebel im Zelt auszuharren und voranzukommen. Immer mit dem festen Willen zum Sainsonauftakt im September öffnen zu können. Dafür gehört unser Dank Sanbo und all denen, die hieran mitgewirkt haben, Lieferanten, Träger, Maurer, Zimmerleute, Dachdecker und viele Helfer aus dem Freundes- und Familienkreis.

 

Wir sind nun im November  2016 vor dem Winter nochmal dort gewesen, um letzte Handwerkerrechnungen zu bezahlen.

Nun steht das neue Tibetian Guesthouse in Langtang village, als einziges in roter Farbe schon von weitem sichtbar, wieder für Gäste geöffnet. Ein einladender Gastraum mit einem bullernden Gußofen und 8 Doppelzimmer für bis zu 16 Gäste bereiten einen gemütlichen Empfang. Und wer sich nach Tagen des Wanderns gerne ein Zimmer mit eigener Toilette wünscht, für den oder die gibt es in Zimmer 7 auch das.

gastraum
zimmer

Im separaten Küchenhaus hat die Familie nah am Herdfeuer das Familienzimmer bezogen und beschäftigen dort inzwischen auch schon wieder einen Koch und einen Küchengehilfen.
Die neue Solardusche hat Ihre Bewährungsprobe schon bestanden. Auf den Weg hoch nach Langtang village wurde uns schon  weiter unten im Tal von entgegenkommenden Gästen von der heißesten Dusche der Reise berichtet. Da konnten wir uns ein Schmunzeln nicht verkneifen, hatten wir diese doch gerade erst 2 Wochen vorher noch mit ins budget genommen, da Sano so gut gewirtschaftet hatte. Das er das gleich in Windeseile umgesetzt hat  und sie schon funktioniert,  wußten wir daher schon bevor wir ankamen.

Von zuhause mitgebracht hatten wir die von der Werbeagentur grafix aus Lübeck entworfenen und vom Kopierpoint Seydel in Weinheim gespendeten und auf LKW-Plane gedruckten Werbebanner.
Vielen Dank auch für die Unterstützung von dieser Seite. Wie man sieht, war die Freude beim auspacken groß.

plakat
 
Aktuell haben wir ca. 27.000 Dollar in das Projekt investiert und sind Dank der Hilfe so vieler Familenmitglieder damit deutlich unter den Erwartungen geblieben. In der Vorkalkulationen gingen wir ursprünglich von Baukosten in Höhe von ca. 40.000 Dollar aus. Somit wollen wir nun noch das eine oder andere für das Erscheinungsbild an der Lodge und das Wohlergehen der Gäste investieren.

Und das feedback ist prima. Die Gäste sind happy mit den sauberen Zimmern und dem guten Essen, der ausreichend groß bemessenen Heißwasserspeicher der Dusche die am Abend auch für 16 Personen reicht.  Dadurch das auch andere investiert haben, gibt es inzwischen zunächst einmal  wieder genug Unterkünfte vor Ort, das auch mehrere Gruppen untergebracht werden können.

Und die Gäste kommen."

Hat man im Frühjahr 2016 kaum andere Reisende getroffen, sind es heute schon wieder mehr Gäste pro Tag als im Frühjahr in 3 Wochen. Veranstalter kommen wieder mit ersten Gruppen und stellen nun für kommendes Jahr bereits in Aussicht, wieder mit mehreren Gruppen zu kommen, da die Gäste zufrieden sind. Es soll nun auf Wunsch der Reiseveranstalter und Träger der Gäste noch eine Unterkunft für die Trekking-Guides und Träger gebaut werden, die derzeit noch in diesem  Speise- und Aufenthaltsraum  unterkommen. Für die Gäste soll noch eine kleine Sonnenterrasse auf der ruhigen Rückseite der Lodge mit Blick über das Tal und der Abendsonne im Gesicht zur Meditation, Joga oder den sundowner zum Sonnenuntergang angelegt werden. Der Garten für Mittagsgäste braucht noch Grün und eine kleine Mauer. Und wir wollen einen Backofen kaufen, um der hoffentlich weiter zunehmenden Zahl der Gäste im Dorf in einer Bäckerei mit angeschlossenem Gartencafe Tee, Kaffee und Kuchen zu bieten, so wie es das im vorherigen Tibetain Guesthouse auch gegeben hat.

Es bleibt somit noch etwas zu tun...

Daher bieten wir im Frühjahr 2017 über den Alpenverein Weinheim eine organisiertes Unterstützer-Trekking ins Lantang-Tal an (April 2017). Wir werden an dieser Stelle berichten, was daraus geworden ist.

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